Interview – Frau Solick

 

Heiliggeist Mobile Dienste

Brigitte Solick

 

Brigitte Solick ist Pflegedienstleiterin der Mobilen Dienste. Ihr Team mit neun Mitarbeitern geht flexibel auf alle Wünsche ein und berät zudem, welche Kosten von den Kranken- oder Pflegekassen bei häuslicher Betreuung übernommen werden.

Maßgeschneiderte Pflege – und Hilfsangebote zu Hause

Wer kann die Mobilen Dienste in Anspruch nehmen?

Brigitte Solick: Wir sind für alle Generationen da. So kommt es häufig vor, dass sich eine jüngere, alleinstehende Person nach einem Krankenhausaufenthalt noch nicht selbstständig zu Hause versorgen kann und hier kurzfristig Unterstützung benötigt. Der Schwerpunkt liegt aber natürlich bei der Betreuung von Senioren. Manche Personen wohnen allein, andere bei ihren Angehörigen. Wir bieten Unterstützung in allen Belangen des täglichen Lebens – je nach Bedarf.

Die wären?

Brigitte Solick: Unser Team aus qualifizierten und erfahrenen Pflegekräften unterstützt bei medizinischer und pflegerischer Betreuung, z. B. bei Verbandswechsel, Injektionen, Medikamenteneinnahme, Katheterversorgung, selbstverständlich in Absprache mit dem behandelnden Arzt. Wir übernehmen zudem eine fachgerechte Wundversorgung. Gerade hier ist medizinisches Wissen nötig. Wenn die richtig gemacht wird, werden oft gute Erfolge erzielt.

Wir helfen aber auch im Haushalt, bei der Körperpflege und bieten einen Menüservice.

Auch pflegende Angehörige entlasten wir bei Krankheit, im Urlaub oder bei stundenweisen Terminen. Des Weiteren betreuen wir auch Demenzkranke. Das heißt, wir gehen ganz individuell auf die Anforderungen und Wünsche ein und bieten maßgeschneiderte Unterstützung. Und was uns sehr wichtig ist, wir respektieren die Persönlichkeit jedes Einzelnen. Denn wir wissen, jeder Mensch ist anders, hat seine eigenen Bedürfnisse, worauf unser erfahrenes Personal Rücksicht nimmt.

Gibt es Wartezeiten, wenn man die Mobilen Dienste in Anspruch nehmen möchte?

Brigitte Solick: Nein, wenn`s brennt, stehen wir in der Regel auch sehr kurzfristig vor Ort zur Verfügung. Oft rufen uns Angehörige an, wenn sie nicht mehr wissen, wie es weitergehen soll, weil sie entweder überfordert sind, selbst krank werden oder ein Familienmitglied aus dem Krankenhaus entlassen wurde und Pflege braucht. Da versuchen wir sofort zu unterstützen.

Oftmals wissen die Angehörigen, wenn z. B. ein Familienmitglied ein Pflegefall wird, gar nicht was sie tun müssen. Kann man Sie hier auch kontaktieren?

Brigitte Solick: Selbstverständlich. Wir bieten z. B. Schulungen für pflegende Angehörige, auch als kostenfreie Leistung der Pflegekassen. Wir zeigen z. B., wie man Einlagen wechselt, richtig zu Trinken gibt und vieles mehr. Wir informieren aber auch über Dekubitus- oder Sturzprophylaxe. Zudem vermitteln  wir Hilfsmittel, wie z. B. Pflegebetten, Rollstühle. Wir helfen aber auch bei der Suche nach entsprechenden Therapieangeboten.

 

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